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G26 – so ist unsere Gemeinde in Gera bekannt. G26 - was bedeutet das? Dahinter verbergen sich zunächst einmal schlicht und einfach eine Abkürzung und eine Hausnummer: die Gagarinstr. 26. Da "wohnen" wir. Da steht unser Gemeindehaus. Wir hoffen, dass viele Menschen den Weg dahin entdecken.

Wir sind eine Freikirche und gehören zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Mit anderen Kirchen sind wir durch die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) verbunden. In Gera gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche und den Freikirchen, gemeinsam gestalten wir u.a. die Friedensgebete in der Trinitatiskirche oder den ökumenischen Jugendkreuzweg.

Unser Bund entstand in den 1930er Jahren, er ist ein unter dem Druck des NS-Regimes gegründeter Zusammenschluss von Baptisten-, Elim- und Brüdergemeinden. Gemeinsam ist diesen Gemeinden das Kirchenverständnis. Wir sind sogenannte Kongregationalisten, die Orts-Gemeinde (englisch congregation) ist das höchste Gremium. Jedes Mitglied tritt durch eigenen Entschluss ein, in der Regel durch die Taufe, die wir Glaubenstaufe nennen und nur an Erwachsenen (oder jungen Erwachsenen) auf das persönliche Bekenntnis des Glaubens hin durchführen. Gemeinsame Kennzeichen sind auch die Unabhängigkeit vom Staat (wir erhalten keine Kirchensteuern) und der Einsatz für Religionsfreiheit.

Die Geraer Gemeinde wurde 1910 zunächst als Brüdergemeinde gegründet, dann entstand 1920 eine Baptistengemeinde, 1939 erfolgte der Zusammenschluss. Nach verschiedenen Standorten befindet sich das Domizil der Gemeinde seit 1990 in der Gagarinstraße 26. Die Villa wurde 1987 erworben und saniert. Seit 2009 wurde sie erneut renoviert und um einen Anbau erweitert. Auch ein großer Spielplatz ist im Garten entstanden. Am ersten Mai Wochenende 2010 feiern wir die Einweihung.

Die G26 besteht aus z.Zt. 114 Mitgliedern. Die Gottesdienste werden von durchschnittlich 140 Menschen besucht. Wir sind eine „Mitmach-Gemeinde“. Jede und jeder kann, darf und soll seinen Platz finden. Jeder bekommt die Gelegenheit, mit zu helfen und damit auch mit zu gestalten. So werden etwa die Gottesdienste oder andere Veranstaltungen von verschiedenen Mitarbeitern durchgeführt. Der Pastor ist „nur“ einer davon (theologisch spricht man vom „Priestertum aller Gläubigen“). Jemand steht auf der Bühne, ein anderer an der Tür, am Bücherstand, an der Kaffeemaschine, am Keyboard oder am Besenstiel.

Parallel zum Gottesdienst gibt es Angebote für Kinder: die Krümel für die 0-4jährigen, die Kinderarche für die 5-12jährigen. Viele Gemeindeglieder engagieren sich die Woche über in Hauskreisen, Seniorenarbeit, Besuchsdiensten, Gebetskreisen und vielem mehr. Die Jugend trifft sich immer freitags. Ungefähr alle sechs Wochen gestaltet ein Team den „Folge-Gottesdienst“ mit eigener Band. Unser Gemeindehaus und der Garten sind auch außerhalb der Gemeindeveranstaltungen zu verschiedenen Projekten und Freizeitbeschäftigung geöffnet, z.B. lädt ein Spielplatz zum Besuch in den „Offenen Garten“ ein.

Und zum Schluss die oft gestellte Frage nach den Finanzen: Die Gemeindeglieder tragen die Kosten der Gemeinde. Durch freiwillige Spenden.