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Bildungssysteme im Vergleich ? Erzählcafé in der G26

Ein bunt gemischtes Publikum drängte sich am Dienstagabend im Café Global 26, um die Syrerin Reta Ismail im Erzählcafé „Schule in Syrien“ zu erleben. Die interessierten Nachfragen machten deutlich, wie sehr sich die Geraer Gedanken zum Thema Bildung machen. Frau Ismail erklärte aus ihrer Perspektive als Arabischlehrerin aus Syrien die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem syrischen Bildungssystem. Vieles scheint ähnlich, wenn auch die Ausstattung in deutschen Schulen wesentlich besser sein dürfte. Überraschend war für alle, dass die Schulen in dem vorwiegend muslimisch geprägten Syrien selbst für nur ein christliches Kind in der Klasse entsprechenden Religionsunterricht anbieten müssen. Im zweiten Teil ging es um die unerträgliche Situation der Schulkinder seit dem Bürgerkrieg, besonders in den stärker umkämpften Gebieten. Die Betroffenheit war deutlich zu spüren, als Frau Ismail von dem Privileg sprach, in Sicherheit eine Schule besuchen zu können. Schließlich ging es noch um die besondere Herausforderung für Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Für Grundschulkinder sei es vergleichsweise gut möglich, sich in der neuen Situation in Deutschland zurechtzufinden, erklärte Frau Ismail am Beispiel ihrer 10jährigen Tochter. Dank großartiger Unterstützung durch Freunde konnte sich Dana an der Pfortener Grundschule in nur einigen Monaten den Weg ans Gymnasium erarbeiten. Viel schwerer hätten es jedoch die Jugendlichen, beklagt Frau Ismail. Ernüchterung sei eingetreten, da bei vielen Familien die Hoffnung auf höhere Schulbildung schwindet. Zu wenig Lehrer, mangelnde Plätze in Regelschulen und hohe Anforderungen an die Sprachkompetenz, um ans Gymnasium zu kommen, sind die harten Fakten des Abends. Doch dabei gibt es auch Lichtblicke. Der Gemeindereferent der G26, Stefan Taubmann, erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen ihm und den 16jährigen Zwillingen von Frau Ismail. Mit vereinten Kräften haben Mohamad und Heba im vergangenen Jahr den Sprung in die achte Klasse aufs Gymnasium geschafft. Seitdem lernen sie mit höchster Motivation, auch wenn jeder Tag vergleichbar ist mit dem Aufstieg in der Eiger-Nordwand, so Stefan Taubmann. Sein besonderer Dank ging noch an den Gast Bernd Kemter von der Goethe Gesellschaft Gera. Unter dem Titel „Nebenan angekommen“ hat dieser mit Kulturförderung der Stadt Gera eine kleine Sammlung solcher persönlichen Geschichten von Flucht und Ankunft herausgegeben. Auch die Story von ihrer kleinen Lerngruppe mit den Zwillingen habe darin Platz gefunden. Was bleibt von diesem bemerkenswerten Abend, ist die Hoffnung auf gelingende Integration von Familien durch ausreichende Bildungsmöglichkeiten und gelebte Freundschaften.

Stefan Taubmann

Abenteuer Wochenende

Es gibt noch freie Plätze für das Abenteuer Wochenende in der Sächsischen Schweiz. Motto: Werte, für die wir kämpfen. Toll, dass es solche geförderten Projekte gibt (Bundesprogramm Demokratie leben! und Landesprogramm Denk Bunt)

 

Out of Syria ? Inside Facebook

Das Café Global feiert Geburtstag mit Clownin Frieda

 Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 feiert den 6. Geburtstag des Café Global. Am kommenden Sonntag, 02.04., findet dazu um 10:00 Uhr ein bunter Familiengottesdienst statt. Für den besonderen Höhepunkt sorgt in diesem Jahr Clownin Frieda mit ihrem Theaterstück „Nur ein bisschen warten“ – ein Stück zum Staunen und Lachen, zum Zuschauen und Mitmachen für Menschen jeder Generation. Clownin Frieda ist auf der Suche nach Gott. Sie hat ihn schon überall gesucht und doch nirgends finden können. Da hat sie eine Idee und schreibt einen Brief - an Gott.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zum gemeinsamen Mittagessen. Ein musikalisches Rahmenprogramm und Clownin Frieda werden auch am Nachmittag für strahlende Kinderaugen sorgen.

Das Café Global 26 ist zentraler Treffpunkt im Haus der G26. Begegnungscafé, Mittagessen, Sprachgruppen, Erzählcafé und Kulturkino gehören zu den regelmäßigen Veranstaltungen. Zum Anlass des Café Geburtstages verleiht die Gemeinde in jedem Jahr den Café Global 26 Globus als Auszeichnung für einen besonderen Förderer ihrer Arbeit. Diesmal geht er an Herrn Hans-Peter Kaiser von Elster Tourist, der die G26 seit Jahren tatkräftig unterstützt. „Wir können unsere vielfältigen Projekte nur durchführen, weil wir treue Netzwerkpartner haben“, erklärt Gemeindereferent Stefan Taubmann. So eine Geburtstagsfeier ist der passende Anlass, um genau dafür Danke zu sagen. 

Erzählcafé: Tief in mir der Lebenswille

Am kommenden Dienstag, 04. April 2017, um 19:00 Uhr setzt das Café Global 26 seine Reihe Erzählcafé fort. Diesmal wird Pastor Andreas Erben Einblicke in seine besondere Familiengeschichte geben. „Wer das Leben verstehen will, braucht Geschichten. Sie sind es, die uns daran erinnern, woher wir kommen und wer wir sind. Es ist unsere Aufgabe, solche Geschichten vor dem Vergessen zu bewahren“, erklärt Andreas Erben seine Motivation, über die eigene Familie zu erzählen. Vier Generationen haben an dem Buchportrait über die Leidensgeschichte der Mutter und ihre Vertreibung aus Ostpreußen mitgewirkt. Schon der Titel „Tief in mir der Lebenswille“ macht deutlich, dass die Familie trotz Not und Elend nicht in der Resignation stehengeblieben ist. Derzeit arbeitet Pastor Erben an einem zweiten Erinnerungsbuch, welches "Das Herz bleibt zurück in den Bergen" heißen wird und sich mit der Familiengeschichte väterlicherseits beschäftigt. Wer mehr dazu hören möchte, ist herzlich zum Erzählcafé ins Café Global in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Gagarinstraße 26 eingeladen.

 

Christvesper und Weihnachtsessen in der G26

Auch in diesem Jahr lädt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 zu ihrem Weihnachtsprogramm an Heiligabend ein. Um 16 Uhr beginnt die Christvesper in der Gagarinstraße 26. „Wir erwarten wieder einen gut gefüllten Saal. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig da zu sein“, blickt Gemeindereferent Stefan Taubmann auf diesen besonderen Gottesdienst voraus. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. „Die Besucher dürfen schon auf das neue Krippenspiel gespannt sein“, sagt Jugendreferent Micha Steppan, der die Regie führen wird.

Im Anschluss an die Christvesper sind alle Gäste herzlich zum Weihnachtsessen ins Café Global 26 eingeladen. Der Köcheclub Gera bereitet wieder ausreichend Ente mit Klößen und Rotkohl zu. Ihr Vorsitzender Patrick Schulze freut sich, damit viele Menschen beschenken zu können. Die Schirmherrschaft übernimmt erneut die Oberbürgermeisterin, Frau Dr. Viola Hahn. Gemeinsam mit weiteren Helfern wird sie den Gästen das Weihnachtsessen servieren. So haben auch einsame und bedürftige Menschen die Möglichkeit, den Heiligabend in einer wohltuenden Atmosphäre zu verbringen.

 

 

 

Gemeinsam das Beste suchen

Das Foto stammt von Klaus Ulrich Ruof, Evangelisch-methodistische Kirche, Referat für Öffentlichkeitsarbeit.

Es zeigt v.l.n.r.:

Dr. h.c. Albert Weiler MdB

Hartmut Hühnerbein, Vorsitzender der WERTESTARTER Stiftung, Berlin

Holger Huhn, Gemeindeleiter der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera

Uwe Heimowski, Beauftragter der DEA beim Deutschen Bundestag und am Sitz der Bundesregierung

Stefan Taubman, Gemeindereferent der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera

 

Gemeinsam das Beste suchen
Deutsche Evangelische Allianz führt Uwe Heimowski als neuen Politikbeauftragten in Berlin ein

 Wir wollen gemeinsam für die Menschen und die gesellschaftlichen und politischen Fragen im Land, wo immer möglich, das Beste suchen - so der parteien- und kirchenübergreifende Tenor bei der Einführung des Theologen und Gemeindereferenten Uwe Heimowski (52) als neuem Politikbeauftragten der Deutschen Evangelischen Allianz am 19. Oktober in Berlin. Die offizielle Einführung in das neue Amt nahm Präses Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, in der St. Matthäuskirche vor. In seiner Antrittsrede hob Heimowski vor den rund 130 geladenen Gästen drei wesentliche Arbeitsaufträge hervor: Als Beauftragter der Evangelischen Allianz wolle er „helfen, Orientierung zu finden“, im gemeinsamen Handeln „Verantwortung übernehmen“ und im gemeinsamen Gebet „Gott bestürmen“ und „alles, auch unsere Klagen, vor Gott bringen“. Außerdem sei es ihm ein Anliegen, den politischen Verantwortungsträgern deutlich zu machen: „Christen in ganz Deutschland beten für Sie.“ Heimowski versprach in seiner Arbeit eine „große Breite“, thematisch und im Kontakt mit den Kirchen und allen im Bundestag vertretenen Parteien.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Volker Kauder, ermutigte dazu, im Dialog mit den Parlamentariern die richtige „Mischung aus Fordern und Fördern zu finden“. Er versicherte: „Die Stimme der Christen wird auch im Bundestag gehört.“ Als ein Beispiel nannte er etwa das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe, das auch ein Anliegen der Evangelischen Allianz ist. Volker Beck, religionspolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, forderte dazu auf, den „hochaktuellen Auftrag“ dessen, „was das Christentum im Kern ausmacht“, zu leben: Das seien nicht „Ostereier und Christstollen“, sondern das „dreifache Liebesgebot Jesu“: zu Gott, zu sich selbst und zu anderen Menschen. Christen sollten sich nicht nur für verfolgte Christen, sondern auch für andere Minderheiten einsetzen.

 

Der Beitrag der Kirchen ist auch in der Politik gefragt

Der Theologische Referent beim Bevollmächtigten des Rates der EKD, Joachim Ochel, erklärte, der Beitrag der Kirchen sei auch in der Politik gefragt. Dazu müssten sie „dicht am politischen Geschehen dran sein“ und einen „guten Kontakt zum Gegenüber“ pflegen. Er ermunterte Heimowski, dies „nicht als Solist“ zu tun, sondern die Interessen der Evangelischen Allianz einzubringen, zugleich aber auch das wahrzunehmen, was andere sagen. In einem persönlich gehaltenen Grußwort erinnerte Peter Jörgensen, Beauftragter der Vereinigung Evangelischer Freikirchen am Sitz der Bundesregierung, an den Einsatz bedeutender Christen und christlicher Organisationen für Menschenrechte (Martin Luther King), gegen Sklaverei (William Wilberforce) und gegen die seelischen und sozialen Nöte von Menschen (die Heilsarmee). Christen müssten mitwirken am „Gemeinwohl und am Globalwohl“.

 Als Vorgänger von Uwe Heimowski hatte Wolfgang Baake (65) die Aufgabe des Beauftragten der Deutschen Evangelischen Allianz beim Deutschen Bundestag und am Sitz der Bundesregierung über lange Jahre ehrenamtlich und in den letzten zweieinhalb Jahren hauptamtlich wahrgenommen. Er wurde während der Veranstaltung von Generalsekretär Hartmut Steeb mit Dank verabschiedet. Steeb dankte besonders dafür, dass Wolfgang Baake neben der direkten politischen Arbeit sehr viel zur Sensibilisierung der Christen für die politischen Aufgaben bewirkt habe.

http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten.html

 

Der syrische Maler Alselh erzählt über seine Bilder

Mehr als 50 Kunstinteressierte haben sich bei spätsommerlicher Hitze am Dienstagabend im Café Global in der Gagarinstraße 26 eingefunden. Sie wollten den Maler Abdalkalik Alselh und seine neuen Bilder erleben. Der syrische Künstler kam vor neun Monaten zusammen mit seinem kranken Sohn als Flüchtling nach Gera. Nichts von seinen Werken konnte er mitbringen. Hier ist er zunächst ein Unbekannter. Doch Alselh hat nicht aufgegeben. Er malt sich die Emotionen förmlich von der Seele. Einige dieser neuen Bilder hat er nun gemeinsam mit der Geraer Künstlerin Ute Rückert im Erzählcafé der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 vorgestellt. Die starken Frauen, die dem Krieg in ihrer Heimat trotzen. Die arabische Schönheit, filigran in Grün gemalt, mit einem Ausdruck von Hoffnung. Oder das anmutige Pferd vor leuchtenden Farben. Alle Bilder tragen eine ganz eigene, von arabischer Ausdrucksform geprägte Handschrift. Alselh gab einige Impulse zu seinen Werken. Dann ließ er dem Publikum viel Raum für interessierte Fragen und Beiträge. Auf die Frage, wo er denn sein Atelier habe, antwortete Alselh nüchtern: „Meine Ein-Raum-Wohnung in Bieblach ist Wohn- und Schlafzimmer. Darin male ich auch.“ Unter den Gästen waren auch etliche Syrer, deren Augen bei den Erinnerungen an ihre Heimat leuchteten. Sie hatten es leichter den Künstler in seiner Muttersprache zu verstehen. Die Zweisprachigkeit solcher Veranstaltungen ist reizvoll, doch auch herausfordernd. Dem arabisch sprechenden Osama Abo Shahen gelang es, mit der nötigen Spur Humor in beide Richtungen zu übersetzen und somit zum Gelingen dieses Abends beizutragen. Für den Künstler war es die zweite Gelegenheit seine Bilder in Gera zu präsentieren. Zuvor hatte ihm bereits Sven Schmidt ermöglicht, einige Werke in der M1 Kunstzone auszustellen. Alselh hofft auf mehr, auf ein Ankommen als Künstler in Gera sowie auf neue Kontakte. Doch in erster Linie sorgt er sich um seinen Sohn und um die vielen Fahrten ins Krankenhaus nach Jena. Alselh strahlt sogar noch Ruhe aus, wenn er über diese seelischen Belastungen spricht. Denn das zeichnet den Küstler aus, immer wieder aufs Neue zu sich selbst zu finden und seine Emotionen mit Acrylfarben auf die Leinwand zu transportieren. Wie es einer der Gäste zum Ausdruck brachte: „Diese Bilder brauchen keine Worte.“

Die Veranstaltungsreihe „Erzählcafé“ in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.

 Stefan Taubmann

Gemeindereferent der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera

Gera, 16.09.2016

Working for Peace - Grüße aus Virginia für OB Viola Hahn

Am Rande der Stadtratssitzung vom 25. August überbrachten die Stadtratsmitglieder Andreas Kinder und Uwe Heimowski Grüße aus Dumphries/ USA an Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Im Rahmen des Projektes „Working for Peace - Arbeiten für den Frieden" hatten Mitglieder und Freunde der G26-Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera, darunter die beiden Mitglieder des Stadtrates, im Sommer gemeinsam mit Christen aus Rostov am Don und den USA zehn Tage ehrenamtlich in gemeinnützigen Projekten gearbeitet. Menschen aus ehemals verfeindeten Nationen wollen damit ein Zeichen für den Frieden setzen. Ein T-Shirt mit dem Motto des Einsatzes und eine Trinkflasche sowie ein schriftlicher Gruß wurden an die Oberbürgermeisterin übergeben. Sie symbolisieren die Verbundenheit mit der Stadt Gera, wo das Projekt 2015 mit einem Arbeitseinsatz im Tierpark Gera und einem Festakt im Rathaus zu 70 Jahren Ende des Zweiten Weltkriegs seinen Anfang nahm. Fortgesetzt wird „Working for Peace" im kommenden Jahr in Rostov, bevor es 2018 wieder nach Gera gehen wird.

 

Betet für unsere Kinder

Liebe Freunde,
es ist uns eine Freude, als G26 dieses Büchlein herausgeben zu können. Diese Woche ist es druckfrisch eingetroffen. Es ist eine Frucht der Erzählcafés im Café Global.

Die Beschreibung auf dem Cover:
"In diesem Buch erzählen wir Geschichten. Geschichten von heute, aus den Krisengebieten des 21. Jahrhunderts. Und ebenso Geschichten von deutschen Flüchtlingskindern, deren Eltern im zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. Oder die Geschichten von Spätaussiedlern, die ebenfalls ihre Heimat verlassen mussten.
„Erzählcafé“ nennen wir unsere Veranstaltungsreihe im Café Global 26 der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera. Einige Geschichten wurden zuerst dort erzählt.
Mit Beiträgen von Anne-Christin Martz, Stefan Taubmann und Uwe Heimowski sowie mit Fotografien von Roman Mordashev."

Erhältlich in der G26, oder über den Shop des Verlags: http://www.neufeld-verlag.de/…/betet-fuer-unsere-kinder.html
(Und natürlich auch bei amazon - Bewertung erbeten).

Kulturkino

EM 2016 Public Viewing

Ein zerstörtes Land

Pfarrer Christian Kurzke schildert Eindrücke aus Syrien im „Erzählcafé“

„Herr, erhebe dich! Warum schläfst du?“ Während Christian Kurzke Worte aus einem Bibelvers liest, zeigt er Fotos: zerbombte Häuser, zerstörte Straßen, die Überreste eines Puppenwagens. 48 Stunden hatte er im April in Homs verbracht – in einer der Städte Syriens, die am meisten unter dem Bürgerkrieg gelitten haben.

Im „Erzählcafé“ der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 sprach er am Dienstag über seine Reise und sein Engagement. Als Pfarrer der Kirchengemeinde Kraftsdorf-Rüdersdorf arbeitet er mit dem Evangelischen Missionswerk zusammen, um syrische Christen zu unterstützen. Sie leiden besonders unter dem Krieg, werden von Islamisten enteignet, gefoltert und grausam hingerichtet.

Kurzke sammelt Spendengelder und pflegt Kontakte zu syrischen Kirchgemeinden. Im April lud die syrisch-libanesische Kirche ihn zu einer Konferenz ein. Pfarrer, Gemeindemitglieder und Vertreter internationaler Organisationen trafen sich, um Hilfsprojekte zu planen. Vom Libanon aus fuhren sie nach Syrien und trafen Christen im Kriegsgebiet.

Kurzke erzählt von eingefallenen Kirchendächern und geschändeten Ikonen. Aber er eröffnet auch Lichtblicke. Fasziniert spricht er von den bunten Graffitis in Homs, mit denen Künstler ein Zeichen gegen den Krieg setzen. Ein beliebtes Motiv seien Wäscheleinen – als Symbol des normalen Lebens, das endlich zurückkehren soll. „Wie krass diese Farbe wirkt, wenn die ganze Stadt grau, verlassen und leer ist.“ Die Botschaft „Mensch, wir hängen Wäsche raus“ setzt neue Hoffnung frei. Kurzke lächelt. Dann erzählt er, dass in einigen Stadtvierteln bereits ganze Straßenzüge neu aufgebaut worden sind. Aber in anderen tobt immer noch der Krieg.

Im Rahmen des Projektes „Dies ist mein Land“ veranstaltet die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 zurzeit monatlich Abende im Café Global in der Gagarinstraße. Die Veranstaltungsreihe „Erzählcafé“ wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.

 

Jugend

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Spielraum

Ausgezeichnet: Global 26 Globus an Stadtjugendring Gera

OB empfängt Gäste aus USA

Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther

Linda und George Roller aus Dumfries im Bundesstatt Virginia in den USA begrüßte heute (11. Februar) Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn in ihrem Dienstzimmer im Rathaus. Begleitet wurden sie von Uwe Heimowski, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Gera.

https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=207462

 

Weihnachten ohne Schnee - Frauen aus Südamerika reden über ihre Traditionen

 „Alles ist sehr bunt und wir feiern eine lustige Party“, so beschreibt Monica Kindermann das Weihnachtsfest in ihrer Heimat Ecuador. Sie und Olga Gonzáles Blanco aus Paraguay sprachen am Dienstag über ihre Länder und die dortigen Weihnachtsbräuche. Interessierte trafen sich im Café Global der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 und stellten Fragen – zum Beispiel, ob auch in Südamerika der Weihnachtsmann kommt. Daraufhin erzählten die beiden Frauen von „El niño Jesus“, dem Christkind, das in Ecuador und Paraguay zu Weihnachten die Hauptrolle spielt. „Fast alle bei uns sind katholisch“, erklärt Olga Gonzáles Blanco. Monica Kindermann nickt und zeigt Bilder festlicher Prozessionen: Eine Figur des Jesuskindes wird durch die Dörfer und Städte getragen und wandert in der Adventszeit von Haus zu Haus. Als ihren liebsten Weihnachtsbrauch bezeichnet Frau Kindermann „La Novena“: Neun Tage vor Weihnachten treffen sich Familienmitglieder und Freunde, um gemeinsam vor der Krippe zu beten. Circa 30 Grad und Sonnenschein sorgen dabei für Weihnachtsatmosphäre anderer Art. „Ich muss aber sagen, dass ich auch Weihnachten in Deutschland liebe“, beteuert Monica Kindermann. „Das ist ein Fliehen vor dem hässlichen Winter – wie eine Tür, die man aufmacht, um Wärme und Gemütlichkeit zu finden.“

Im Rahmen des Projektes „Dem Fremden begegnen“ hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 dieses Jahr insgesamt fünf Abende zum Nachdenken im Café Global veranstaltet. Menschen können sich austauschen, Fragen stellen, den Horizont erweitern – das findet Zuspruch. „Ich bin gespannt, wie wir die Form des Erzählcafés nächstes Jahre fortsetzen können“, sagt Pastor Stefan Taubmann. Die Reihe „Erzählcafé“ wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.

Anne-Christin Martz

 

 

 

 

 

Russlanddeutsche erzählen in Gera vom Schicksal ihrer Eltern

Im „Erzählcafé“ reden Kinder der Kriegsgeneration über das Schicksal ihrer Eltern.

„Hier bin ich der Russe, und dort bin ich der Deutsche“ - mit diesem Ausspruch wurde am Dienstag im Café Global der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G 26 das Lebensgefühl vieler Russlanddeutscher auf den Punkt gebracht. Im Rahmen der Reihe „Erzählcafé“ sprachen Ida Keller-Taubmann und Olga Lange über Leben und Leiden ihrer russlanddeutschen Vorfahren.

„Sie hatte keine Heimat“, sagt Ida Keller-Taubmann über ihre Mutter Katharina. Sie wurde zwar im russischen Altai geboren, aber als Tochter deutscher Eltern in Russland gedemütigt, verfolgt und ins Arbeitslager nach Sibirien deportiert. Erst 1992, im Alter von 66 Jahren, kehrte sie ins Land ihrer Vorfahren zurück.

Entwurzelung – das Schicksal vieler Russlanddeutscher – erlebte auch die Familie von Olga Lange. Die Reise der Vorfahren zählt viele Stationen: Bereits im 18. Jahrhundert waren sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben an die Wolga übergesiedelt. Während des 2. Weltkrieges wurde die Familie, getroffen vom Hass auf alle Deutschstämmigen, nach Polen und schließlich nach Deutschland vertrieben. Aber die Odyssee ging weiter – die Familie wurde zur Rückreise nach Russland gezwungen und musste in Novosibirsk Zwangsarbeit leisten.

Hunger, Armut, Verfolgung – die Lebensumstände waren hart. „Trotzdem hat meine Mutter nie Bitterkeit ausgestrahlt. Sie war dankbar für alles, für jedes Stück Brot, das man ihr gegeben hat“, weiß Ida Keller-Taubmann. Tiefe Dankbarkeit habe die Mutter sie gelehrt.

Erinnerungen bewahren und weitertragen - im Rahmen des Projektes „Dem Fremden begegnen“ finden insgesamt fünf Abende zum Nachdenken statt, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“. Am Montag, dem 26.10, um 19:00 Uhr mahnt der Journalist Uwe von Seltmann im Café Global der G 26 gegen das Vergessen des Nationalsozialismus.

Anne-Christin Martz

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Russlanddeutsche-erzaehlen-in-Gera-vom-Schicksal-ihrer-Eltern-1296239320

 

Flucht. Auf dem Weg ins Ungewisse.

Dienstag, 08. September, 19:00 Uhr

Was bedeutet es seine Heimat unter Schwierigkeiten zu verlassen, sich unter Lebensgefahr durchzuschlagen, um in der Hoffnung auf Sicherheit in einem fremden Land anzukommen? Asylsuchende berichten von den Erfahrungen ihrer Flucht und von den Gefahren unterwegs. Sie erzählen uns vom Ankommen in Deutschland und ihrem neuen Leben hier in unserer Mitte.

Uwe Heimowski: Den Kopf im Himmel - die Füße auf der Erde

Für alle, die mitten im Leben stehen - und ab und an ein wenig Lebensmut brauchen: bewegende Erlebnisse, inspirierende Lebensweisheiten und geistliche Gedanken.

Da steht sie – eine Giraffe. Einen Meter hoch wird sie wohl sein. Ihre schmale Statur ist aus leichtem Holz geschnitzt. Ein Kärtchen ist mit einem Geschenkband um ihren Hals gebunden: „Den Kopf im Himmel, die Füße auf der Erde – so habe ich dich kennengelernt. Bleib so in deinem Leben und in deinem Glauben, das wünsche ich dir.“ Es war eines der schönsten Geschenke, die ich jemals bekommen habe.„
Den Kopf im Himmel und die Füße auf der Erde“ – was für ein schönes Bild für einen geerdeten Glauben, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht und dem sich gleichzeitig der Himmel öffnet, weil er mit einem lebendigen Gott rechnet. 
Ein Glaube, der vom Himmel her inspiriert ist und im Alltag seinen Ausdruck findet. Ein Alltag, der mitten im Leben, nah dran an den Menschen stattfindet, doch seine Hoffnung immer wieder aus dem Himmel schöpft. Ein Glaube, in dem Himmel und Erde einander bedingen, sich ergänzen, sich durchdringen.
Mit Vernunft und Verantwortung im Leben stehen. Und zugleich den Blick auf den Gott richten, der Wunder tun kann. So will ich leben. Das Geschenk hat mich ein bisschen mit Stolz erfüllt. Ich selber hätte mich sicher nicht so beschrieben. Nun war es ein Freund, der eine Eigenschaft an mir wahrgenommen und wertgeschätzt hat, die mir selber an anderen Menschen so wichtig ist. 
Eine Eigenschaft, die man aber nicht einfach „machen“ kann. Man kann Verantwortung übernehmen, ja. Aber ein lebendiger Glaube ist immer (auch) ein Geschenk.
Insofern machen die Giraffe und das Kärtchen mich „humbly proud“, wie die Amerikaner sagen, „demütig stolz“. Schön, eine solche Rückmeldung zu bekommen. Ermutigend. 
In den Texten dieses Buchs spiegeln sich solche „Giraffen-Erfahrungen“. In manchen erzähle ich Geschichten nach, die mich ermutigt haben. Die meisten der Texte stammen mitten aus meinem Alltag. Dem Alltag einer siebenköpfigen Familie. Dem Alltag eines Pastors, der täglich mit Menschen und ihren Erlebnissen zu tun hat, der Freuden und Sorgen teilt. Dem Alltag des wissenschaftlichen Mitarbeiters, der im Bundestag vor allem im Bereich Menschenrechte arbeitet. Und dem Alltag eines Zeitungslesers, dem Alltag eines Freundes, eines Nachbarn, eines Arbeitskollegen. Und in diesen Texten kommt der Himmel zu seinem Recht. Meist sind es kleine Begegnungen mit dem großen Gott. Sie wollen anstecken und Mut machen, diesen Satz als Motto, ja, als Lebenskonzept zu entdecken: „Den Kopf im Himmel, die Füße auf der Erde“.
 
 
 

Im Erzählcafé im G 26 in Gera wird vom Ankommen in fremden Ländern berichtet

Hazim, der Doktorand, Mutia, der Hausmeister (beide aus Syrien), Amara, der Französischlehrer und Simon, der Arabistik-Student erzählen vom Ankommen in fremden Ländern im Café Global im G 26.

Gesprächsrunde (v.l.) mit Simon Martz, Hazim Al Abdulla , Pastor Franz Beutel, Amara Amman und Mutia Ali . Foto: Elke Lier

http://gera.tlz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Im-8222-Erzaehlcaf-8220-im-G-26-in-Gera-wird-vom-Ankommen-in-fremden-Laend-2018860234

 

Arbeiten für den Frieden - Russisch-Amerikanisch-Deutsche Partnerwoche in der G26

Mehr als eine Woche, vom 03.-13. Juli, sprudelte es in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 Leben in bunter Vielfalt durch den Besuch aus den beiden Partnergemeinden. Die 12 russischen Gäste aus Rostov am Don und die 22 amerikanischen Gäste aus Virginia versprühten bei herrlichem Sommerwetter sichtbar und hörbar ihre Lebensfreude in der Innenstadt und im Hofwiesenpark. Evgeniy Korolev, der zuletzt vor zwei Jahren in Gera war, kam ins Schwärmen, wie schön die Stadt geworden sei. Ein großes Ziel dieser Partnerwoche war der dreitägige Arbeitseinsatz im Tierpark Gera unter dem Motto „Arbeiten für den Frieden“. Etwa 50 Menschen konnten unter der fachkundigen Anleitung des Tierparkpersonals Wege ausbessern, Zäune reparieren und Gehege streichen. Der Tierpfleger Steffen Horn freute sich besonders über den Neuanstrich der Anlage für die Yaks, die kaum wiederzuerkennen war. Ermöglicht wurde das gesamte Projekt besonders durch die Geld- und Materialspenden verschiedener Unternehmer. Der Leiter des Tierparks, Herr Ulrich Fischer, bedankte sich über die wertvolle Unterstützung, die alle Erwartungen seines Teams weit übertroffen hatte. Dennoch ging es nicht nur um die Arbeitsleistung. Wenn russische und amerikanische Gäste gemeinsam ihre deutschen Freunde unterstützen, ist dies ein nicht zu übersehendes Zeichen für den Frieden. Dies konnten die zahlreichen Besuchergruppen im Tierpark hautnah miterleben. Eine KiTa-Gruppe beispielsweise sang spontan ein russisches Lied für die jungen Frauen aus Rostov, die gerade den Zaun moosgrün lackierten. Doch auch außerhalb des Waldzoos kam es zu vielen Begegnungen, so zwischen dem aus Kenia stammenden Amerikaner James Njoroge und einer Kassiererin im Supermarkt in Lusan. Sie hatte ihn angesprochen, da sie Mittwoch früh sein Bild in der Zeitung gesehen hatte. Sein leidenschaftlicher Appell an die Menschheit beeindruckte: „Wenn die Welt erkennen würde, dass die Macht der Liebe größer ist als die Liebe zur Macht, dann wäre vielleicht Frieden.“
Gewürdigt wurde der Einsatz insbesondere beim öffentlichen Empfang im Rathaus am Freitagabend, zu dem die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Viola Hahn eingeladen hatte. Sie dankte den Gästen für ihren großartigen Einsatz und zog sich zum Schluss das überreichte T-Shirt mit dreisprachigem Aufdruck „Arbeiten für den Frieden“ über. Vertreter des Stadtrates, der Verwaltung und der Kirchen sowie zahlreiche Bürger freuten sich besonders über die russischen und englischen Lieder der beiden Gästechöre. Musikalisch wurde die Woche am Samstag fortgesetzt, als die Gruppe singend entlang der Gerschen Meile, vom Kornmarktfest ausgehend über den Marktplatz zur Piazza zog und am Nachmittag zum Mohrenplatz und in den Hofwiesenpark. Der Gemeindereferent Uwe Heimowski kam ins Schwärmen über die offene und freundliche Atmosphäre, die überall in der Stadt zu spüren war. Die Idee gemeinsam mit dem Verein Ja- für Gera auf die Straße zu gehen kam von Volker Tauchert, der dafür gesorgt hatte, dass die Gruppe von verschiedenen Gastronomen entlang der Route mit kleinen Erfrischungen versorgt wurde.
Natürlich blieb noch viel Zeit zum besseren Kennenlernen zwischen Gästen und Gastgebern. Der Jugendreferent der G26, Micha Steppan organisierte Volleyball im Hofwiesenpark mit jungen Leuten aus Gera, Russland, USA und Syrien. „Beim gemeinsamen Spielen, Erzählen und Lachen gibt es keine Grenzen mehr“, so Steppan über die internationalen Freundschaften. Ein Besuch im Bundestag, ein Ausflug zur Wartburg und nach Eisenach, eine Stadtführung durch Gera sowie Thüringer Mutzbraten im Garten der Klosterruine in Cronschwitz/Wünschendorf ergänzten das Wochenprogramm kulturell. Ein besonderer Gewinn für alle Seiten war die Unterbringung der 34 Gäste in Privatquartieren, die der Gemeindereferent Stefan Taubmann übernommen hatte: „Ich bin stolz auf unser motiviertes Helferteam in der G26, die täglich so viele Gäste bewirtet haben. Und ich freue mich über den persönlichen Austausch, der in der Freizeit zustande kam und über alle Sprachbarrieren hinweg die Qualität der Begegnungen vertieft hat.“
Abschließender Höhepunkt der Partnerwoche war das Internationale Sommerfest in der G26 am Sonntag. Umwerfend war die Resonanz, als nach dem Gottesdienst die mehr als 250 Gäste aus mindestens 18 Nationen ein farbenfrohes Fest erlebten. Besonderer Anziehungspunkt war die Jurte, ein asiatisches Nomadenzelt, in der Olga Lange und Tatjana Gorochov vom Interkulturellen Verein Tee anboten und über russische und asiatische Traditionen erzählten. Das Sommerfest wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert. Es setzte den Startpunkt für das Projekt „Begegnung mit dem Fremden“, das das Anliegen dieser Partnerwoche in den nächsten Monaten weitertragen wird. So sollen eine Filmdokumentation und eine Fotoausstellung entstehen, die die wunderbaren Begegnungen dieser Woche nochmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen werden.
Stefan Taubmann
(Fotoimpressionen zur gesamten Woche unter https://www.facebook.com/CafeGlobal26)

 

Arbeiten für Peace, Mir und Frieden im Tierpark in Gera

 

Drei Nationen arbeiten für den Frieden : Partnerschaftswoche der G 26 mit Gästen aus Virginia (USA) und Rostov am Don (Russland). Amerikaner, Russen und Deutsche wollen anlässlich von 70 Jahre Kriegsende ein Zeichen setzen für den Frieden. Sie führen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten im Geraer Tierpark aus. Die beiden Mädchen sind schon Freundinnen geworden: Claire Neice, (18) , Studentin aus Virginia (USA) und Anastasia Soloveva, Bankkauffrau. Foto: Elke Lier

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Arbeiten-fuer-Peace-Mir-und-Frieden-im-Tierpark-in-Gera-1971733062

 

Pfarrer und internationale Freunde arbeiten für den Frieden im Tierpark Gera

Foto: Elke Lier

Partnerschaftswoche der G 26 mit Gästen aus Virginia (USA) und Rostov am Don (Russland). Amerikaner, Russen und Deutsche wollen anlässlich von 70 Jahre Kriegsende ein Zeichen setzen für den Frieden. Sie führen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten im Geraer Tierpark aus.

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Pfarrer-und-internationale-Freunde-arbeiten-fuer-den-Frieden-im-Tierpark-Gera-957464055

 

 

Internationales Sommerfest

 

 

 

 

 

 

500 Euro für Café Global 26 in Gera und die Chance auf 5000 Euro

Mit der gestern überreichten Spende durch die „Town & Country“-Stiftung bewirbt sich die evangelisch-freikirchliche Gemeinde auch um den Stiftungspreis in zehnfacher Höhe.

500 Euro von der Town & Country-Stiftung an das Café Global 26 der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Geras, Pastor Stefan Taubmann, Albert Weiler (CDU) und Michael Hug von Town & Country (von links) Foto: Marcel Hilbert

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/500-Euro-fuer-Caf-Global-26-in-Gera-und-die-Chance-auf-5000-Euro-1268011648

 

 

 

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Franz Beutel

„Wie wenige andere prägt Franz Beutel das soziale Leben der Stadt Gera seit vielen Jahrzehnten. Er ist ein hingebungsvoller Förderer und Helfer, sei es im Besuchsdienst von Kranken, in der Seniorenarbeit, als Deutschlehrer für Flüchtlinge oder als Gefängnisseelsorger.“

 Am 15. Mai 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Republik Deutschland an Franz Beutel. Foto. Jens Meyer/TSK

http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/84320/index.aspx

 

Geraer Uwe Heimowski hat ein großes Herz für Randgruppen

Menschen brauchen Chancen. Das hat Uwe Heimowski auch am eigenen Leib erfahren. Durch den Glauben gestärkt, möchte er sich als Pastor und Stadtrat für andere einsetzen.

Der Geraer Stadtrat und Pastor Uwe Heimowski im Garten des G 26. Foto: Christine Schimmel

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Geraer-Uwe-Heimowski-hat-ein-grosses-Herz-fuer-Randgruppen-986755251

 

 

Joachim Gauck ehrt Pastor Franz Beutel mit dem Bundesverdienstkreuz

Vier Thüringern verleiht Bundespräsident Joachim Gauck den Verdienstorden der Bundesrepublik. Franz Beutel aus Gera ist einer von ihnen. Am Dienstag wird Ministerpräsident Bodo Ramelow in Vertretung des Bundespräsidenten den ehrenamtlich engagierten Pastor mit dem Orden würdigen.

Foto: Angelika Munteanu

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Bundesverdienstkreuz-fuer-Geraer-Joachim-Gauck-ehrt-Pastor-Franz-Beutel-360122630

 

 

Geraer Pastor will Öl ins Getriebe schütten, nicht Sand

Wo andere noch Hilfspläne ausarbeiten, trägt Pastor Franz Beutel längst Möbel in Flüchtlingswohnungen und schenkt Kindern Legosteine. Heute erhält er in Erfurt den Verdienstorden der Bundesrepublik.

 

 

Foto: Elke Lier

 http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Geraer-Pastor-will-Oel-ins-Getriebe-schuetten-nicht-Sand-982007034

 

Ein Globus für die Unterstützung der Kirchgemeinde in Gera

Danke an Stefan Klar - stellvertretend für die vielen Unternehmer, die sich in Gera engagieren. Ohne eure Unterstützung wären viele soziale und kulturelle Angebote gar nicht möglich. Der kleine Globus des Café Global 26 möchte daran erinnern.

Lebenskunst

Begegnungen über Grenzen im Café Global 26

Herzliche Einladung am 18.06.14 um 19:00 Uhr in die Gagarinstr. 26. Gemeindereferent Stefan Taubmann gestaltet gemeinsam mit seiner Frau Ida einen deutsch-russischen Abend. In ihrer Familie treffen beide Kulturen mit der besonderen Prägung der Spätaussiedler aufeinander. Ida erzählt von ihren persönlichen Begegnungen als Deutsche in Russland und als russisch Geprägte in Deutschland. Dazu erleben wir Eindrücke vom Besuch in Rostow am Don im Rahmen unserer Gemeindepartnerschaft. Die Reihe Kulturcafé 2014 in der G26 bietet Raum für Begegnungen. Wer sich begegnet, bleibt sich nicht fremd.

Das Kulturcafé 2014 ist Teil des Lokalen Aktionsplanes der Stadt Gera und wird gefördert durch das Programm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Kooperationspartner der G26 ist der Stadtjugendring Gera.

Wiedereröffnung Spielplatz in Gera, Marienstraße/Körnerstraße

 Am Mittwoch, 14. Mai 2014 17:00 Uhr wurde der Spielplatz in Gera, Körnerstraße eröffnet.
Die Fakten: Im September 2013 besuchten Mitglieder der Partnergemeinde aus Rostov am Don im Rahmen eines Jugendaustausch Gera. Innerhalb dieses Besuches haben jeweils 10 Leute aus Rostov und Gera einen Baueinsatz durchgeführt: in Kooperation mit der Stadt Gera wurden alle Spielgeräte abgebaut und der Untergrund des kleinen Spielplatzes abgetragen. Die Gäste aus Rostov wurden von der Oberbürgermeisterin im Rathaus Gera empfangen, die Partnerschaft und Baueinsatz würdigte. Während einer kleinen Abschlussfeier bedankten sich Verantwortliche der Abteilung „Stadtgrün“ für den Einsatz mit einem Grußwort in russischer Sprache und einer „Ehrenurkunde“  Die Koordination mit der Stadt, die Technik zur Verfügung stellte, und die weiteren Bauarbeiten übernahm, ist bis heute sehr gut.

Die Kosten für neue Spielgeräte, eine Sitzbank, Abfallbehälter, Baumaterial und Fallschutzmatten für den gesamten Platz betrugen 16.000 Euro. 15.000 Euro stellte der Bund EFG aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung, da a) der Spielplatz Schäden durch abfließendes Wasser (Hanglage) zeigte und b) damit Gelder frei wurden, die z.B. in den Wiederaufbau des Hofwiesenparks fließen konnten, der unmittelbar vom Hochwasser betroffen war.
Die restlichen 1.000 Euro konnte die Gemeinde mit Hilfe von Sponsoren finanzieren. Der Aufenthalt  der Gruppe aus Rostov am Don im September 2013 wurde ebenfalls durch Sponsoren und mit Mitteln des Kinder- und Jugendplan der Bundesrepublik Deutschland finanziert werden.

Am 14.05. 2014 konnte der Spielplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Die Gemeinde hat ein kleines Fest veranstaltet, zu dem 150 bis 200 Besucher gekommen sind. Es gab Thüringer Rostbratwürste, knapp 150 Euro wurden gesammelt, die der Partnerschaft mit Rostov am Don zu Gute kommen.

Über den Erhalt von Spielplätzen (Kosten) wird in der Stadt Gera zur Zeit diskutiert, da ist es eine besonders gute Nachricht, dass einer durch die Unterstützung unserer Gemeinde saniert und neu eröffnet werden konnte.

Wir bedanken uns bei Stefanie Fischer, die die Bearbeitung unseres Antrags beim Katastrophenfonds des BEFG übernommen hat, für die hervorragende Zusammenarbeit.

Uwe Heimowski

 

 

 

Spielplatzeröffnung

Am 14. Mai um 17.00 Uhr wird der Spielplatz in der Körnerstraße offiziell eröffnet. Wir werden einen Grill aufstellen und mit den Nachbarn zusammen feiern. Den Grundstein für die Sanierung haben unsere Freunde aus Rostov am Don gelegt, die gemeinsam mit einigen Ehrenamtlichen der Gemeinde die alten Spielgeräte abgebaut, die Einfassungen und den Sand heraus geschaufelt haben. Danach übernahm der Fachdienst Stadtgrün den fachgerechten Aufbau der neuen Spielgeräte und einer Sitzbank.

Wir sind dankbar, dass wir durch die unkomplizierte Förderung der Katastrophenhilfe des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden die gesamten Materialkosten tragen und damit der Stadt den Spielplatz quasi schenken konnten.

Die Kinder sind es wert! Hervorragend war die Zusammenarbeit mit der Stadt Gera, insbesondere Herr Schleicher, Frau Tiesler und Herr Marschinke waren kompetente und konstruktive Partner. Zur Einweihung wird auch die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Hahn dabei sein. 

Lebenskunst - Träumt unsern Traum

Am Freitag, 09.05. um 13:30 Uhr wurde in der G26, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde,

die Ausstellung „Lebenskunst“ eröffnet, gemeinsam mit dem Zeichenkurs „Artibizet“ vom Bildungszentrum der Lebenshilfe Werkstätten Gera gGmbH. Gezeigt werden dort bis Ende Juli eigene künstlerische Werke, die Menschen mit Behinderungen unter Anleitung von Frau Corina Rascher (Zeichenkursleiterin) gestaltet haben.

 

Mehr als 100 Gäste waren zur Vernissage gekommen; darunter Menschen, die in Einrichtungen der Lebenshilfe betreut werden und ihre Angehörigen, wie auch viele Interessierte.

Sehr bewegend war, wie die jungen Mitglieder vom Chor der Schule zur individuellen Lebensbewältigung Röpsen unter Leitung von Herrn Heidel das Programm gestaltet haben. Sie sangen, teils von Xylophon und Trommel unterstützt, von ihren Träumen und der Sehnsucht danach, dass jeder Mensch als Individuum in unserer Welt akzeptiert ist.

Im Namen der G26 eröffnete Jürgen Schwerdtfeger das Programm und wünschte der Ausstellung gutes Gelingen. Gern hat die G26 dieses Projekt aufgenommen, denn es entspricht dem Anliegen, ein offenes Haus mit Angeboten für Begegnung und Bildung zu sein.

Die neue Geschäftsführerin des Ortsverbandes Lebenshilfe e.V. Gera Stadt/Land, Frau Silvia Meinhardt, sprach in ihrem Grußwort davon, wie wichtig die Entfaltung der Begabungen und die Förderung von Menschen mit Behinderung ist. Das Bildungszentrum der Lebenshilfe Werkstätten leistet mit seinen Angeboten einen wertvollen Beitrag, damit Menschen mit geistiger Behinderung „nicht einen, sondern jeder seinen Platz in der Gesellschaft einnehmen können“. Frau Meinhardt bedankte sich bei der G26, die die Ausstellung in deren Räumen organisiert und zeigt.

Frau Bettina Klöckner, auf deren Initiative die Ausstellung in die G26 kam, überreichte den Künstlern von „Artbizet“ als Dankeschön Zeichenpinsel und eine Pfauenfeder. Im Anschluss drängten sich Künstler und Besucher im Bistro und Foyer des Gemeindehauses, um die Kunstwerke zu bestaunen. Die Bandbreite der Arbeiten geht von Buntstiftzeichnungen bis zu Ölgemälden.

Nicht nur für die Augen, sondern auch für den Gaumen wurde mit einem liebevoll angerichteten Buffet gesorgt. Hier klang die Veranstaltung bei munteren Gesprächen aus.

 

Die Ausstellung kann in der Gagarinstraße 26 von Montag bis Freitag 9 – 15 Uhr, sowie zu allen Veranstaltungen der G26 oder auf Anmeldung besichtigt werden. Begleitet wird die Ausstellung von Vorträgen und Veranstaltungen.

 

Der erste Vortrag findet am 20.05. statt. Dort spricht Herr Matthias Rückert vom Rehabilitationszentrum Stadtroda über „Leben mit psychischen Erkrankungen“.

Am 17.06. folgt „Leben mit Autismus in der Familie“ und am 08.07. „Leben mit Down Syndrom in der Familie“. Alle Vorträge beginnen um 19 Uhr.

Ein Zeichen- und Musikworkshop, ein Konzert mit der Band „Batucaca“ aus Pößneck und der Auftritt der Theatergruppe „Bunte Mischung“ (Diakonie Ostthüringen) stehen ebenfalls auf dem Programm.

 Alle Veranstaltungen finden in der G26 statt und sind kostenfrei. Das gesamte Projekt steht unter dem Motto „Kunst und Kultur miteinander gestalten“ und wird gefördert von Aktion Mensch.

Weitere Infos erhält man im Gemeindebüro der G26: 0365/5513909

Renate Schwerdtfeger

 

LebensKunst.

- so heißt die Ausstellung, die wir zusammen mit der Lebenshilfe Werkstätten Gera e.V. in der G26, Gagarinstr. 26, Gera, veranstalten.

Artbizet“ ist der Zeichenkurs des Bildungszentrums der Lebenshilfe Gera. Hier stellt die Lebenshilfe ein Angebot zur Weiterbildung für Mitarbeiter der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) unter Berücksichtigung der Prinzipien der Erwachsenenbildung bereit. Die Teilnehmer bekommen neue Kenntnisse vermittelt und bereits erworbene werden gefestigt und erweitert. Sie können so ihre Kenntnisse unter Beweis stellen, wodurch das Selbstwertgefühl erhöht wird. Das zeigt sich auch im gestalterischen Bereich.

Wer aber denkt, das ist immer einfach, der täuscht sich. Im Vorgespräch zitierte Frau Rascher, die Leiterin des Zeichenkurses, einen Ausspruch von Karl Valentin: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“. Das trifft besonders auf Menschen mit Behinderung zu. Es steckt so viel Begabung und Kreativität in diesen Bildern, dass wir als G 26 diese zeigen wollen.

Die Eröffnung der Ausstellung, findet am Freitag 09. Mai 2014 um 13:30 Uhr statt.

Begleitet wird die Ausstellung, die bis Juli zu sehen ist, von Vorträgen über die verschiedenen Krankheitsbilder und Behinderungen und von Veranstaltungen mit weiteren Künstlern. Alle Veranstaltungen finden in der G26 statt und sind kostenfrei.

Gefördert wird das gesamte Ausstellungsprogramm von Aktion Mensch.

 

Weitere Veranstaltungen:

20.05.14, 19 Uhr „Leben mit psychischen Erkrankungen“ Herr Matthias Rückert (Rehabilitationszentrum Stadtroda)

 17.06.2014, 19 Uhr „Leben mit Autismus in der Familie“ Frau Martina Brandl und Frau Susan Kirchner (Autismus Ostthüringen e.V.)

 01.07.2014 10 – 16 Uhr Zeichen- und Musikworkshop

 08.07.2014, 19 Uhr „Leben mit Down Syndrom in der Familie“ Johannes Weigel (Aktion 1000plus.de)

 13.07.2014, 13:30 Uhr Konzert mit „Batucaca“ zum Sommerfest der G26

 16.07.2014, 16 Uhr Auftritt Theatergruppe „Bunte Mischung“ (Diakonie Ostthüringen)

Herzliche Einladung zu den verschiedenen Veranstaltungen. Wir wünschen euch tolle Begegnungen.

 

 

Kulturcafe

Erste Veranstaltung der Reihe "Kulturcafé 2014" am 9. April 2014 um 19:00 Uhr
Ankunft in der Fremde - Reisebericht, Fotografien 
Nicht nur Spanien, sondern Erfahrungen mit sich selbst waren Thema im Cafe Global. Den Abend gestaltete Ute Reinhöfer, Leiterin des Offenen Kanal Gera, die über ihre Erlebnisse während einer 8wöchigen Reise in Spanien berichtete. Nachdem Frau Yamuna Vanamali-Prautsch Ausschnitte aus dem Buch gelesen hatte, fanden sich die Gäste in einem angeregten Gespräch über Kulturen und Lebensweisen, über spirituelle Erfahrungen und die Sehnsucht nach intensivem Leben wieder. Ein (be)sinnlicher Abend.
Die Reihe "Kulturcafe 2014" findet in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Gera e.V. statt und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" durch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die nächsten Termine unter CafeGlobal.

 

 

Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag 12 - 14 Uhr Mittagessen und Gutes tun – Angeboten wird ein kostenloses Mittagessen. Spenden kann man dabei für unsere Partnergemeinde Rostov am Don.

Freitag 17 - 22 Uhr geöffnet

Freitag 18:30 Uhr Jugend mit Thema

jeden 2. und 4. Samstag im Monat 15 - 19  Uhr Spielraum

Theaterstück Abflug

Freitag, 07.03.2014 19 Uhr in der G26

Eintritt frei
 
"Abflug" Theaterstück, anschließend Podiumsdiskussion
gespielt von "Stückwerk" München
 
Ein Theaterstück zwischen den Welten - Afrika und Europa.
Raimou und Melina sind unfreiwillige Passagiere der ersten  europäischen Sammelabschiebung. "Abflug" erzählt die Geschichte einer Abschiebung und den Schicksalen, die davon betroffen sind.
 
Förderhinweis siehe Logo

Predigt Rundfunkgottesdienst am 19.01.2014

Uwe Heimowski

 Thema: „Was Menschen brauchen – die Bergpredigt“

 Textlesung: Mt 4,23 – 5, 2

 

Predigt

 

Liebe Gemeinde, liebe Hörerinnen und Hörer an den Radiogeräten,

 es soll heute und in den kommenden Wochen in der G26 um die Bergpredigt gehen. Wir haben einige einleitende Worte über ihre Bedeutung gehört. Dann folgte eine Lesung der Seligpreisungen, einem der zentralen – und wohl bekanntesten – Abschnitte aus der Bergpredigt. Wir sind damit also längst mitten drin in unserem Thema.

Allerdings möchte ich unseren Blick nun erst einmal etwas zurück lenken. Bevor nämlich die eigentliche Bergpredigt beginnt, die sich über drei Kapitel im Matthäusevangelium erstreckt, finden wir diese Passage, die ich eben vorgelesen habe.

Die Bergpredigt ist eine Zusammenfassung dessen, was Jesus gelehrt hat. Hier erfahren wir etwas über sein Denken, über seine Maßstäbe, über seine Ansprüche. Doch, und das ist wichtig, diese Lehre entstammt nicht der Einsamkeit einer verstaubten Studierstube. So wichtig solche stillen Momente und eifrige Studien zu ihrer Zeit sind - sie ersetzen nie das wirkliche Leben.

Das, was Jesus zu sagen hat, entspringt der Begegnung mit Menschen. Jesus ist unentwegt auf den Beinen. Er geht zu den Menschen, und die Menschen kommen zu ihm. Jesus investiert Zeit - in Menschen. Jesus investiert Kraft – in Menschen.

Bevor Jesus lehrt, hört er erst mal zu. Ihn bewegt, was er mit den Menschen erlebt.

Daher weiß Jesus, was die Not der Menschen ausmacht. Er gibt ihnen, was sie benötigen.

Und so habe ich meine Predigt heute überschrieben: Was Menschen brauchen - die Bergpredigt.

Drei Punkte möchte dazu ich betrachten

1)    Menschen brauchen Heimat: die Botschaft vom Reich Gottes

2)    Menschen brauchen Heilung: die Bedeutung von Körper und Seele 

3)    Menschen brauchen Hoffnung: die Einheit von Glauben und Verstehen

 

 1) Menschen brauchen Heimat: die Botschaft vom Reich Gottes

Jesus durchwandert Israel. Er reist durch das ganze Land. Israel ist ein kleines Land, seine gesamte Fläche ist nicht größer als das Bundesland Hessen. Doch ist dieser kleine Fleckchen Erde von außerordentlicher Vielgestaltigkeit.

Bei mittlerweile elf Reisen konnte ich mir ein eigenes Bild von Israel machen. Seit der Zeit, in der Jesus lebte sind fast fast 2000 vergangen. Das Land hat sich verändert: die heutigen Steppen im Norden Israels waren damals bewaldet und fruchtbar, bis sie von den Osmanen abgeholzt wurden. Die Gegend an den Küsten, der Bereich des Jordans, die Hügel um Jerusalem und die Wüsten im Süden hingegen haben sich kaum verändert.

Jesus durchwandert dieses Land.

Er trifft den Waldarbeiter, der das Holz schlägt für die neu entstehenden Siedlungen an den reichen Verkehrswegen.

Jesus begegnet dem wohlhabenden Pächter, der an eben dieser Straße die Hand aufhält, und unmäßige Gebühren verlangt.

Jesus verbringt Zeit mit den Fischern am See Genezareth, einfachen, wettergegerbten Burschen; und er lässt sich von einem vermögenden Mitglied des hohen Rates in dessen Haus einladen.

Jesus besucht das Haus seines Freundes Simon, wo die Schwiegermutter, eine fromme jüdische Frau, ihn zum Essen bittet – und er zu, dass eine Prostituierte ihm die Füße wäscht und sie mit kostbarem Salböl einreibt.

Jesus zieht über die Dörfer, und verbringt Jahr für Jahr auch eine Zeit in den Städten. Regelmäßig zieht er hinauf ins kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Zentrum Israels: in die Weltstadt Jerusalem.

Jesus besucht die Synagogen, die Versammlungshäuser, in denen Gottesdienst gehalten werden und der Ältestenrat der Gemeinde zu Gericht sitzt.

Jesus zieht es in die Wüste – und an rauschende Parties: eine Woche feierte man ein Hochzeitsfest – in Saus und Braus, mit Wein und Schmaus.

Zu den hohen Festen findet man Jesus im Tempel unter der vielköpfigen Schar der Pilger. Und dann zieht es ihn in die Wüste, wo er Johannes den Täufer trifft.

Jesus, das lässt sich zweifelsfrei feststellen, kannte das Leben im Land, er kannte die Menschen. Menschen aller Stände und Schichten, gläubige Menschen und Zweifler, Männer und Frauen.

Immer wieder lesen wir von ganz persönlichen Begegnungen. Und doch bleibt eines gleich. All diesen Menschen verkündigte Jesus ein und dieselbe Botschaft.

Jesus spricht vom Reich Gottes. Diese Welt, so ist der Kern seiner Botschaft, ist nicht alles. Es gibt eine Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit. Es gibt ein Vorher – und ein danach.

Jesus war kein Kostverächter, kein düsterer Apokalyptiker. Jesus liebte das Leben. Er liebte die Menschen. Und er kannte die Menschen. Deswegen konnte er tiefer sehen. Er konnte hineinschauen in die Herzen, in die Sehnsucht der Menschen.

Menschen brauchen Herkunft und Zukunft. Menschen brauchen Heimat. Menschen brauchen eine starke Wurzel, einen festen Halt, und zugleich einen offenen Himmel, den Freiraum, sich zu entwickeln.

Und genau das ist die Botschaft vom Reich Gottes: Gott dein Schöpfer hat dich gemacht, wer immer du bist, wie immer du aussiehst, was auch immer die anderen von dir halten – Gott sagt ja zu dir! Und weil Gott ja sagt, nimmt er sich hinein in ein neues Leben, ein Leben an seiner Seite, ein Leben, das bis in die Ewigkeit hinein reicht.

Kehrt um, ruft Jesus den Menschen zu, kehrt um zu mir, denn hier, bei mir beginnt das Reich Gottes. Eure Heimat ist viel mehr als das Dorf, aus dem ihr stammt, vielmehr als die Religion, in der ihr aufwuchst, viel mehr als die Nationalität, die in eurem Pass steht. Eure Heimat ist hier: an meiner Seite.

Heimat ist Beziehung. Wer mich sieht, sagt Jesus, der sieht den Vater. Wer an mich glaubt, der kommt heim. Der findet Gott. Und wer diesen Gott gefunden hat, der kann überall leben. Aus dem Reich Gottes kann niemand vertrieben werden. Denn ich bin bei euch alle Tage – bis ans Ende der Welt.

 

Die Menschen waren ergriffen von dieser Botschaft. Sie ließen sich taufen, sie öffneten sich für neue Berufungen, sie folgten Jesus. Und sie erzählten ihre Erfahrungen weiter, sie konnten nicht schweigen von dem, was sie gehört und gesehen hatten. Das Reich Gottes setzt Menschen in Bewegung.

 Und so strömten die Menschen zu Jesus. Sie fanden Heimat. Und sie machten dabei eine großartige Erfahrung: sie wurden gesund.

 

2) Menschen brauchen Heilung: die Bedeutung von Körper und Seele

 Schauen wir nochmals auf den Bibeltext. Dort heißt es:

Bald strömten die Kranken sogar aus Syrien herbei, um sich von ihm gesund machen zu lassen. Und ganz gleich, welche Krankheit und welche Beschwerden sie quälten, ob sie von Dämonen besessen, Epileptiker oder Gelähmte waren - er heilte sie.

 

Jesus hat nicht Medizin studiert. Er war ein Zimmermann, ein einfacher Handwerker. Und doch machte er Menschen gesund. Wie konnte er das tun? Was war sein Rezept?

Ganz einfach: Jesus liebte die Menschen mit Gottes Liebe.

Jesus konnte weinen, wenn er sah, wie Menschen litten. Er weinte, als sein Freund Lazarus starb. Er wurde traurig, als ein hoffnungsvoller junger Mensch sein Seelenheil für sein Vermögen opferte. Jesus weinte, als er sah, dass die Menschen falschen Versprechungen nachliefen. Gott möchte etwas anderes. Gott möchte gesunde Menschen. Menschen, die erlöst sind. Die ihren Gott gefunden haben. Menschen, die versöhnt sind mit dem Leben, versöhnt mit ihrer Bestimmung, versöhnt mit sich selbst, mit ihrem Nachbarn und mit ihrem Gott.

„Du brauchst Vergebung deiner Sünden“, sagte Jesus zu einem Gelähmten, und fügte sogleich hinzu. „Ich vergebe dir.“ Und dann streckt er die Hand aus, und macht ihn gesund. Der Mann, steht auf und geht – nach jahrzehntelangem Leiden. Doch, das stellt Jesus klar: diese Heilung ist nicht das eigentliche Wunder, sie ein Zeichen, ein äußerer Ausdruck für etwas, das viel tiefer geht. Jesus kann Sünden vergeben. Das kann nur Gott!

Wer Jesus begegnet, dessen Seele wird gesund.

Jesus ist kein Wunderheiler. Er ist Gott in Person. In Jesus bricht dieses Reich Gottes an, er spricht nicht nur davon, er lebt es, er verkörpert es.

Das Reich Gottes, in dem nicht mehr Krankheit und Not, nicht mehr Schmerzen und Leid, aber auch nicht Neid und Gier und Egoismus oder Verzweiflung und Einsamkeit das letzte Wort haben werden. Das Reich Gottes ist Liebe, Friede, Freude, Treue, Güte – und Heilung.

Deswegen macht Jesus Menschen gesund. Weil er sie liebt, weil er mitleidet, und weil er die Antwort Gottes auf das Elend der Menschen kennt. Ach vielmehr, weil er die Antwort Gottes ist.

Wo Gott ist, da hat das Verderben keinen Platz. Da können Dämonen und Krankheiten nicht das letzte Worte haben. Wo Gott ist, da werden Leib und Seele gesund. Wer das einmal an sich selber erlebt hat, der kann nur einstimmen in das Bekenntnis des Thomas: „Jesus, mein Herr, und mein Gott!“

Unser Körper ist wie ein Messpegel. Es kann geschehen, dass unsere Seele krank wird, ohne, dass wir es bemerken. Doch wenn der Körper Schaden leidet, dann spüren wir den Schmerz. Unser Körper lehrt uns aufzumerken, hinzuhorchen, wahrzunehmen, was möglicherweise hinter diesen Schmerzen liegt. Was ver-spannt mich? Was lässt mich nicht mehr aufrecht gehen?

Jesus sieht genau das. Er heilt den Körper – und kennt die Seele. Auch in einem gesunden Körper kann die Seele verkümmern. Und auch in einem kranken Körper kann die Seele vor Schönheit strahlen.

Jesus zu kennen, macht gesund.

 

3) Menschen brauchen Hoffnung: die Einheit von Glauben und Verstehen

 

„Jesus macht gesund!“ Diese Botschaft verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter den Menschen. Immer größere Mengen strömen zusammen. Aus allen Enden Israels und sogar aus den Nachbarländern kommen sie. Ihre Hoffnungen werden nicht enttäuscht. „Jesus heilte sie“ lesen wir.

Drei kleine Worte – voller Kraft und Leben!

Denn, wie gesagt, diese Heilungen sind ein „Zeichen“, sie stehen für eine noch umfassendere Botschaft. Und so bittet Jesus die Menschen Platz zu nehmen. „Und Jesus lehrte sie.“ Er beginnt seine Bergpredigt.

Was lehrt er sie? Das wird uns nun einige Wochen beschäftigen. Diese Lehre ist mehr als eine Predigt, sie so verdichtet, dass sie sich kaum in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt. Und doch will ich es versuchen:

Jesus erklärt seinen Zuhörern, was sich hinter ihren Erfahrungen verbirgt.

Sie haben Heilungen erlebt, sie sind begeistert. Doch ohne ein tiefes Fundament haben diese Erfahrungen keinen Bestand. Jesus schließt seine Gedanken daher auch mit einem Bild: „Wer meine Worte hört und tut sie“, sagt er, „der gleicht einem Mann, der sein Haus auf einen Felsen baut.“ Wenn auch Stürme an ihm reißen, so hat es doch Bestand.

Religiöse Erfahrungen schwanken. Der Glaube kennt Hochs und Tiefs. Gesunder Glaube ist emotional, spontan, begeisternd – aber das ist nicht sein Fundament. Glaube wurzelt tiefer.

Glaube ist eine Beziehung. Verliebt sein ist schön, doch es trägt keine Ehe.

Glaube hält Fragen aus. Glaube will verstehen. Und Jesus gibt Antworten.

Schaut auf eure Tradition, sagt er. Gott hat euch die zehn Gebote gegeben. Was ist gemeint mit diesen Geboten?

Am Anfang steht eine Zusage: „Ich bin der Herr, dein Gott.“

Was nützt alle äußere Heilung, wenn der innere Mensch kein Fundament hat? Auch Geheilte werden wieder krank und bleiben sterbliche Menschen. Doch wer den ewigen Gott kennt, wer erfahren hat, dass Gottes Reich anbricht, der findet die Antwort für sein Leben.

Und dessen Leben verändert sich. Mit welcher Haltung begegnet ihr den  Menschen? fragt Jesus. Was nützt dir alle Religion, wenn sie dich nicht verändert, damit du zum Segen für sich selbst und andere wirst?

Strebt nach Frieden, nach Gerechtigkeit, nach Tiefe. Lebt das Leben so wie es ist – und setzt mit eurem Lebensstil ein Zeichen dafür, dass das Reich Gottes anbricht. Denn das ist es, was Menschen brauchen: die Gewissheit, dass Gott da ist. Immer, in jeder Phase des Lebens.

Dafür ist Jesus gekommen.

 Amen.

 

Kreative Jugendgruppe gestaltet Unterstand in Lusan neu

 Lange hatte sich die Jugend der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera (G26) auf den 14.09. vorbereitet, um in einer Werte-Aktion einen heruntergekommenen Unterstand in der Weidenstraße neu zu gestalten. Das Projekt ist Teil des Jugendprogramms "Werte. Zusammen. Leben." 2013 in Thüringen, zu dem die Stiftung Demokratische Jugend eingeladen hatte. Die Unterstützung erfolgte aus Mitteln des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Die Jugendlichen hatten sich mit ihren eigenen Werten auseinandergesetzt und andere Menschen über deren Werte befragt. Die Aktion sollte ein Beitrag für das Zusammenleben der Generationen in unserer Stadt werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mehr als 10 Jugendliche waren vor Ort, um die im Vorfeld vorgearbeitete Hütte gemeinsam zu streichen. Mit frischen Farben gestalteten sie das Bild einer Parkbank, auf der in Umrissen ein Punk, ein Kind und eine ältere Dame zu erkennen sind. Dies soll zeigen, dass Menschen in Gera Generationen übergreifend zusammenstehen. Ganz praktisch wurde dies deutlich, indem die ältere Generation an diesem Tag die kulinarische Versorgung mit Rostern und Kuchen übernahm. Der Leiter des Seniorenkreises, Franz Beutel, war in Arbeitskleidung gekommen und nahm selbstverständlich auch den Pinsel in die Hand. Frau Claußner vom Seniorenkreis freute sich über die Idee mit Enkeln und Urenkeln gemeinsame Schritte zu gehen und äusserte sich begeistert die Jugendlichen so kreativ zu sehen. Auf die Frage, wie sie selbst das Projekt erleben, antwortete der mittlerweile selbst schon mit Farbe geschmückte Florian, dass es ihm wichtig sei, wenn Jugend und Senioren gegenseitige Vorurteile abbauen. Johanna ergänzte, dass sie für Toleranz in unserer Stadt einstehen möchte. Natürlich wurden auch zahlreiche Passanten befragt, die alle über die Aktion erstaunt waren. Die Resonanz war durchweg positiv. Ein älteres Ehepaar sagte spontan: "Wir finden das toll." Und ein Junge war so begeistert, dass er seine Freunde rief, die den bunten Unterstand einfach nur "krass" fanden. Es war ein rundum gelungener Tag mit viel Spaß für alle Beteiligten.

 

 

 

Pressemitteilung

Muskelkraft aus Rostov am Don für Spielplätze in Gera.

Partnerbesuch der Jugendgruppe in der G26.

Seit mehr als zehn Jahren verbindet eine intensive Partnerschaft die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera (G26), und die Baptistengemeinde in Rostov am Don. Erstmalig kommt es jetzt zum Besuch der Jugendgruppe aus Russland. Vierzehn junge Menschen werden im Rahmen des Deutsch-Russischen Jugendaustausches vom 14. bis zum 22. September in Gera sein. Ein Schwerpunkt der Reise ist der Baueinsatz für Spielplätze. In der Körnerstraße und in der Straße des Bergmanns werden die Besucher gemeinsam mit Gemeindemitgliedern Spielplätze sanieren. Die Sachkosten von gut 13.000 Euro stellt die G26 zur Verfügung. „Wir wollen der Stadt etwas Gutes tun, und haben gefragt, wo Bedarf ist. Nachdem viele Mittel in die Hochwasserschäden geflossen sind, fehlte das Geld für Spielplätze. Die Stadt nannte uns ihre Prioritäten, unsere russischen Freunde haben begeistert zugesagt, viele Spender haben uns geholfen. Kinder dürfen in einer Stadt nie zu kurz kommen“, erklärt Pastor Uwe Heimowski. Er bedankt sich insbesondere beim Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, bei der Firma Horsch sowie bei Stefan Klar und dem Wirtschaftsstammtisch Gera für die finanzielle Unterstützung sowie bei Herrn Schleicher und Herrn Marschinke vom Fachdienst Stadtgrün für die unkomplizierte und kompetente Begleitung des Projektes.

Zum Programm der Besuchergruppe gehören neben der praktischen Arbeit ein Empfang im Rathaus bei der Oberbürgermeisterin Frau Dr. Hahn, ein Besuch in Buchenwald, und die Mitwirkung beim Fest der Kulturen im Rahmen der Interkulturellen Woche. Am Sonntag dem 14. September stellt sich die Gruppe im Gottesdienst der G26 vor. Ein gemeinsames Mittagessen und ein gegenseitiges Informieren mit Lichtbildern schließt sich an. Gäste sind herzliche willkommen. Am Freitag, 20.09., gestalten die jungen Menschen einen Jugendgottesdienst, am Sonntag, 22.09. den Gemeindegottesdienst, ein Höhepunkt in beiden Fällen ist die Musik. Einige der Besucher singen im Jugendchor ihrer Gemeinde. Da ist die russische Seele zu hören. Alle Veranstaltungen sind offen, Besucher sind herzlich eingeladen. Nähere Informationen gibt es im Gemeindebüro der G26 unter 0365/5513910.

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